Mit Paketbeilagen zu mehr Kunden:
5 Performance-Hebel

Performance-Hebel Paketbeilagen

‚ÄěDer K√ľhlschrank ist das Ziel‚Äú, zumindest aus der Sicht einer Paketbeilage. Der Empf√§nger nimmt das Paket entgegen und freut sich √ľber die Beilage, weil sie f√ľr ihn relevant ist. In der Realit√§t kommt dieses Szenario leider seltener vor, als es sich Advertiser w√ľnschen ‚Äď und die Paketbeilage landet unmittelbar im Altpapier.

Das ist sicher ein Grund, weshalb viele Unternehmen auf den Einsatz von Beilagen verzichten. Wenn bei der Planung und Umsetzung einer Kampagne wichtige Faktoren √ľbersehen werden und der Fokus vorwiegend auf der Gestaltung und dem Design liegt, √ľberrascht das nicht.

Wir zeigen Ihnen, welche Strategien Sie mit Paketbeilagen verfolgen können und welche Performance Hebel dabei wichtig sind.

Inhalt

Was leistet Paketbeilagen Marketing?

Sechs von zehn Online-Händlern legen ihren Paketen Werbung bei, das zeigte die ibi-Online-Mystery-Studie 2016. Jedem Vierten entgeht allerdings die Chance, seine Marketingstrategie mit Beilagen zu ergänzen.

Paketbeilagen eignen sich in erster Linie zur Reichweitenerhöhung, Steigerung der Bekanntheit und Neukundengewinnung. Sie können aber auch zur Bindung und Reaktivierung bestehender Kunden genutzt werden.

Mit¬†Anreizen¬†wie Gutscheinen, Produktproben oder Cross- und Upselling Angeboten werden Beilagen Tag f√ľr Tag zu Online-Bestellungen hinzugef√ľgt. Eine 100% √Ėffnungsrate und dazu ein Moment, auf den Empf√§nger gewartet haben ‚Äď der¬†Auspackmoment¬†‚Äď versprechen gro√ües Potenzial.¬†Gleichzeitig profitieren Sie von den Vorteilen der Printwerbung. In Punkto Kosten sind Paketbeilagen interessant, weil im Vergleich zu anderer postalischer Printwerbung kein zus√§tzliches Porto entsteht.

Der Einsatz von Paketbeilagen: 3 Strategien

Mit Paketbeilagen k√∂nnen Online-Shops Werbung f√ľr sich selbst oder andere machen. Advertiser und Versender verfolgen dabei drei Strategien:

1. Eigene Paketbeilagen in fremden Paketen

Mit eigener Werbung in Paketen anderer Online-Händler können Sie neue Kunden erreichen.

Beispiel: Ein kleinerer Online-Shop im Bereich Körperpflege legt in Paketen anderer Versender einen 15% Gutschein bei. Neue Kunden sollen gewonnen werden.

2. Paketbeilagen anderer in eigenen Paketen

Sie können den Werbeplatz in Ihren Paketen auch an andere vergeben. Das bringt zusätzliche Einnahmen.

Beispiel: Ein Versandhändler im Bereich Kindermode legt einen Gutschein eines Online-Shops im Bastelbereich bei. Damit macht er zusätzliche Einnahmen.

Paketbeilagen Tipps

Wenn Sie bereits die erste Strategie verfolgen, können auch sogenannte Barter-Deals vereinbart werden. Hierbei handelt es sich um Tauschgeschäfte, bei denen Sie Ihre Werbefläche gegen die eines anderen Händlers tauschen und eine Win-Win-Situation entsteht.

Beispiel: Der Kindermode Online-Shop legt Beilagen vom Bastel-Shop bei und umgekehrt. Neue Kunden k√∂nnen gewonnen werden, ohne dass f√ľr die Werbefl√§che bezahlt wird.

3. Eigene Paketbeilagen in eigenen Paketen

Indem Sie die Werbefl√§che in Ihren Paketen f√ľr eigene Werbung nutzen, k√∂nnen Sie bestehende Kunden an Ihren Shop binden.

Beispiel: Ein gro√üer Versandh√§ndler im Bereich Fashion legt in Paketen einen 10% Gutschein f√ľr die n√§chste Bestellung bei. Der Kunde soll zum erneuten Kauf aktiviert werden.

Chancen von Paketbeilagen auf einen Blick:

  • Reichweite
  • Neukundengewinnung
  • 100% √Ėffnungsrate
  • Kein Opt-in notwendig
  • Emotionaler Auspackmoment
  • Kosteng√ľnstige Ma√ünahme

Wie effektiv diese drei Strategien in der Umsetzung sind, h√§ngt ma√ügeblich davon ab, wie gut die Zielgruppe erreicht und angesprochen wird. Als Versender bedeutet das, dass Sie f√ľr Advertiser attraktiver sind, wenn Sie eine enger gefasste Zielgruppe beliefern.

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5 Performance Hebel bei Werbung mit Paketbeilagen

Wer f√ľr Paketbeilagen Marketing-Budget einplant, sollte sich bei der Kampagnenplanung neben dem Ziel, der Art der Paketbeilage und der Gestaltung (Design und Text) auch mit den folgenden Faktoren auseinandersetzen.

1. Targeting ‚Äď Wer bekommt das Paket?

In der Realit√§t springen den Kunden beim √Ėffnen der Pakete viel zu h√§ufig Angebote entgegen, die ohne Umwege direkt im Altpapier landen. Sie haben diese Erfahrung beim Auspacken bestimmt selbst schon einmal gemacht, oder? Die Paketbeilage war nicht relevant, weil der Empf√§nger nicht zur Zielgruppe geh√∂rt.

Targeting Paketbeilagen

Um Streuverluste zu vermeiden, brauchen Sie gute Targeting-Optionen. Allerdings ist die Zielgruppenauswahl in der Regel sehr rudiment√§r. Sie w√§hlen aus verschiedenen Kategorien aus, um einem passenden Online-Shop zugeordnet zu werden oder entscheiden sich f√ľr einen bestimmten Versender. Informationen wie das Alter, Geschlecht, PLZ-Gebiet oder die Art der Produkte bleiben auf der Strecke und die Werbung wird nach Zufallsprinzip in alle Pakete gelegt.

 

In der Online-Welt ist die Verkn√ľpfung l√§ngst m√∂glich. Denken Sie nur an Plattformen, auf denen Sie die Zielgruppe sehr spezifisch ausw√§hlen k√∂nnen.

Genau genommen liegen auch dem Versender diese Daten zu jedem einzelnen Paket vor, sodass mit einer entsprechenden Software-L√∂sung ermittelt werden kann, ob der Empf√§nger zu einem bestimmten Zielgruppenprofil geh√∂rt und welche Angebote diesen am meisten interessieren k√∂nnten.¬†So wird etwa Paketbeilagen Werbung f√ľr Musikaufnahmen nur in Pakete gelegt, die Produkte wie Audioger√§te enthalten.

Performance-Tipp: Nutzen Sie vorhandene Informationen zum Beispiel f√ľr¬†GEO-Targeting, um Ihre Conversion zu steigern.¬†Je genauer das Paketbeilagen Targeting ist, desto weniger Streuverluste nehmen Sie in Kauf.

2. Kampagnenvorbereitung ‚Äď Wie gut ist die Planung?

Das Online-Marketing hat einen immensen Vorteil gegen√ľber Printkampagnen: Agilit√§t. Sie k√∂nnen Werbung in k√ľrzester Zeit buchen, anpassen und optimieren. Wer dagegen in der Vorweihnachtszeit mit Paketbeilagen Marketing auf sich aufmerksam machen m√∂chte, muss die Beilage zwei bis drei Monate vorab in Auftrag geben, von der Planung noch gar keine Rede. Sind dann Flyer, Gutscheine, Brosch√ľren und andere Beileger gedruckt, kann daran nichts mehr ge√§ndert werden.

Kurzfristige Kampagnen funktionieren mit der klassischen Paketbeilage nicht. Eine gute Planung ist vorausgesetzt und f√ľr spontane Aktionen ist selten gen√ľgend Vorlaufzeit. Auch in Unternehmen mit agiler Kultur ist eine so fr√ľhe Planung nicht immer machbar.

Performance Tipp: Verk√ľrzen Sie die Planungszeit mit Print on Demand auf ein Minimum. Die Paketbeilagen werden beim Versender vor Ort gedruckt und schaffen mehr Flexibilit√§t.¬†Dann k√∂nnen Sie auch kurzfristige √Ąnderungen vornehmen.

3. Makulatur - Wie viele Beilagen werden verteilt?

Untersch√§tzt wird, wie viele der gedruckten Paketbeilagen letztendlich entsorgt werden m√ľssen. Wer mit Paketbeilagen zum Beispiel den Sommer-Sale bewirbt, Gutscheine oder andere Incentives mit G√ľltigkeitsdauer verteilt, muss damit rechnen, dass nicht alle rechtzeitig in Paketen beigelegt werden. Abgelaufene Gutscheine verursachen jedoch Makulatur (wertlos gewordenes bedrucktes Papier). F√ľr Advertiser bleiben die Kosten der Kampagne trotz weniger verteilter Beilagen gleich. Sie bezahlen also den vollen Betrag, trotz geringerem Kampagnen-Output.

Im besten Fall k√∂nnen alle Beilagen verteilt werden und keine bleibt √ľbrig. Ob das letztendlich gelingt, erfahren Sie als Advertiser wahrscheinlich gar nicht, schlie√ülich entsorgt der Versender Ihre Flyer.

Performance-Tipp: Lassen Sie sich bestätigen, in wie viele Pakete Ihre Beilage gelegt wurde. Bei smarten Paketbeilagen kann das exakt gezählt werden. Just-in-time Drucksysteme helfen bei der Vermeidung von Abfall.

4. Gutscheine ‚Äď Zahlen sie sich aus?

Ob, wie gut und welche¬†Gutscheine¬†f√ľr Ihr Produktangebot funktionieren, m√ľssen Sie testen. Sowohl f√ľr die Neukundenakquise als auch f√ľr die Kundenbindung kann sich ein Gutschein bew√§hren.

Um neue Kunden zu erreichen, muss der Gutschein attraktiv sein. Zu den wichtigsten Hebeln zählen die Zielgruppensegmentierung und die Gutscheinhöhe. Je besser die Zielgruppe ausgewählt wird und je attraktiver der Rabatt beziehungsweise Geldwert, desto erfolgreicher konvertiert der Gutschein.

Gutscheine und Paketbeilagen

Geldgutschein vs. Rabattgutschein

Was ist attraktiver und f√ľhrt zu einer h√∂heren Einl√∂srate? Ein Gutschein im Wert von X‚ā¨ oder X%? Studienergebnisse kommen zu verschiedenen Ergebnissen.

In der¬†iBusiness E-Commerce Exklusivstudie¬†im Jahr 2020 wurde untersucht, welche Gutscheine in Warensendungen am besten funktionieren. 36% der Befragten gaben an, dass sie Gutscheine mit festem Warenwert von mindestens 10‚ā¨ bevorzugen. Einen Rabatt auf den n√§chsten Einkauf von 15% w√ľnschten sich dagegen 24% der Befragten.

Die¬†CMC Print-Mailing-Studie 2022¬†verglich postalische Print-Mailing-Kampagnen, bei denen Gutscheine versendet wurden. In dieser Studie lagen Rabattgutscheine ganz vorne. Die Einl√∂sungsquote lag bei Gutscheinen mit Prozenten um 23% h√∂her als f√ľr Geldwerte. Interessant ist auch, dass sich mit steigendem Gutscheinwert nicht nur die Conversion Rate erh√∂hte, sondern auch der durchschnittliche Warenkorbwert.

Performance-Tipp: Testen Sie Gutscheine mit Geldwert und Rabatten und sparen Sie nicht an der Gutscheinhöhe, sofern es zu Ihrer Marke passt. Aus eigener Erfahrung können wir bestätigen, dass Geld-Gutscheine in Paketbeilagen tendenziell besser funktionieren.

5. Ergebnisse ‚Äď Wie erfolgt die Messung?

Was hat das Paketbeilagen Marketing nun gebracht und was l√§sst sich beim n√§chsten Mal optimieren? Der Wunsch eines jeden Marketer ist, die Ergebnisse nicht einsch√§tzen zu m√ľssen, sondern sie Schwarz auf Wei√ü zu bekommen. Eines der Grundprinzipien beim Performance-Marketing ist schlie√ülich, dass nur was gemessen werden kann, auch optimiert werden kann.

Wichtiger Bestandteil bei Paketbeilagen Werbung sind Gutscheine und QR-Codes. Diese k√∂nnen einfach nachvollzogen werden.¬†Sie m√ľssen dazu nur einige Punkte beachten, damit sich die Ergebnisse nicht verf√§lschen.

Statische Gutscheincodes k√∂nnen beliebig oft eingel√∂st werden. Daher landen sie oft auf Portalen, wo sie kopiert werden und nicht mehr nachvollziehbar sind. Besser sind Unique Gutscheincodes, die nur einmal g√ľltig sind und die sich zu 100% auf die Paketbeilage zur√ľckf√ľhren lassen. Mit Gutscheineinl√∂sungen k√∂nnen Sie die Kosten-Umsatz-Relation bestimmen. Falls f√ľr die Kampagne keine Gutscheine genutzt werden, eignen sich¬†QR-Codes, die mit Tracking-Link versehen sind und die Anzahl der Scans ersichtlich machen.

Wie zuverlässig die Resultate sind, hängt zudem von der verteilten Menge und dem Verteilungszeitraum ab. Optimal ist es, wenn Sie genau nachvollziehen können, in wie viele
Pakete Beilagen gelegt wurden.

Performance-Tipp: Nutzen Sie die beschriebenen Tracking-M√∂glichkeiten und ermitteln Sie bei Gutscheinen die KUR, um weitere Kampagnen zu optimieren. Neue Anzeigenformate zeigen zudem auf, in welchen Paketen sich die am besten performenden Beilagen befanden. Das erlaubt spannende R√ľckschl√ľsse auf die Zielgruppe.¬†

So steigern Sie die Performance beim Paketbeilagen Marketing:

  • Targeting mit geringen Streuverlusten
  • Kurzfristige Planung erm√∂glichen
  • Makulatur reduzieren und alle Beilagen verteilen
  • Gutscheine testen und richtig nutzen
  • Kampagne nachvollziehen und optimieren

Paketbeilagen: diese Kosten kommen auf Sie zu

Paketbeilagen sind eine kosteng√ľnstige Marketingma√ünahme, vor allem im Vergleich zu anderen¬†Print-Werbemitteln. Wer zum Beispiel mit postalischer Werbung verschiedene Haushalte erreichen m√∂chte, muss neben dem Druck auch die Portokosten einkalkulieren. Beim Abrechnungsmodell von Paketbeilagen fallen dagegen keine Versandkosten an.

Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Die Preise von Paketbeilagen werden anhand des Tausender-Kontakt Preises (TKP) angegeben, also dem Preis pro 1.000 erreichter Personen. Verschiedene Faktoren beeinflussen den TKP, sodass die Kosten f√ľr Paketbeilagen bei 20‚ā¨ bis 30‚ā¨ starten und bis zu 150‚ā¨ TKP reichen k√∂nnen. Kosten au√üerhalb dieser Preisspanne sind ohne Grenze nach oben ebenfalls m√∂glich.

Wichtige Faktoren bei der Preisbildung:

  • In welches Zielland wird versendet?
  • Wie spezifisch ist das Targeting?
  • In welchen Paketen liegt die Werbung bei?
  • Wie viele Beilagen teilen sich einen Werbeplatz?
  • Welche Logistikaufw√§nde sind damit verbunden?

 

Paketbeilagen wie Flyer zu versenden, ist in Deutschland g√ľnstiger als in der Schweiz. Je spitzer die Targeting-Optionen sind, desto mehr kostet es. Auch bei welchem Versandhandel beigelegt wird, entscheidet √ľber den Preis. Ein Platz in Paketen bekannter und teurer Marken ist generell teurer.

Druckkosten

Die Druckkosten sind beim TKP (der die Verteilung betrifft) nicht inklusive. Paketbeilagen Anbieter haben aber in der Regel Drucker im Haus, sodass die Kosten minimal bleiben. Die zus√§tzlichen Kosten werden ebenfalls mit einem TKP angegeben und h√§ngen davon ab, wie komplex die Beilage ist. Rechnen Sie mit ca. 5‚ā¨ bis 20‚ā¨.

Eine On-Demand Paketbeilage f√ľr jedes Paket

Mit Paketbeilagen Marketing steigern Sie Ihre Reichweite und k√∂nnen Neukunden gewinnen. Um mehr dabei herauszuholen, sind Flexibilit√§t, Schnelligkeit, Transparenz und konkrete Targeting-Optionen gefragt. Ziel ist es, nur die Ressourcen zu verbrauchen, die wirklich ben√∂tigt werden ‚Äď on Demand ‚Äď nicht mehr oder weniger.

M√∂glich wird das, indem an der Packstelle ermittelt wird, zu welcher Zielgruppe der einzelne Paketempf√§nger passt und ein relevantes Angebot gedruckt und direkt beigelegt wird. 

Paketbeilagen am K√ľhlschrank

Dem Ziel, dass Ihre Paketbeilage dann vom Empf√§nger an den K√ľhlschrank gepinnt wird, kommen Sie so einen Schritt n√§her.

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